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Taipei September 2007, Leichtatletik- Weltmeisterschaften

 Diese langen Flüge...- Wir sind gut angekommen im Hotel „Santos“, 20 min mit Metro oder Taxi entfernt vom hippen Stadtzentrum und damit vom höchsten Tower der Welt mit dem ebenfalls schnellsten Aufzug der Welt. Wahnsinn- einmal bis 10 zählen und schon ist man 300m hoch..

Die Luft zum Schneiden, geschwängert mit Abgasen der Hundertscharen Mopeds, mit exotischen Gewürzen und Gerüchen, extreme Luftfeuchtigkeit- das Essen für mich persönlich bis auf Yakult und frisches Obst sehr wenig geeignet- aber Seven Up bietet SushiWraps und die schmecken und sind gesund, ausserdem halten uns bekannte Schnellrestaurants und Kaffeeketten über Wasser- die Leute bisweilen unglaublich freundlich, wie zB unsere supernette Guide-Volunteer, die eigentlich Germanistik studiert und schon mal einige Monate in Siegen verbrachte- Taipei auch Riesenmetropole mit hochmoderner Architektonik, exklusiven Boutiquen und Loungebars, superlativversucht eingebettet in wilde exotisch-asiatische Landschaft mit Guavenhainen, Tempeln und Jadegebirge.

 Jeden Tag geht’s mit dem Shuttle zwischen  Stadion und Hotel hin und her- sieht echt super aus, ich freu mich auf die Wettkämpfe..

Weitsprung und Speer an einem Tag, Diskus 2 Tage später:

Start morgens 10Uhr, 37 Grad C, schwül ohne Ende..- der Wettkampf läuft soweit gut, nicht hitverdächtig, aber 4.Platz- ich durfte auch gar nicht alles geben, denn in 2 Stunden ist Speer und jetzt will ich was dickes fettes schaffen..

Eine Art Hitzekollaps versucht meinen Plan zu vereiteln, ich fahr komplett runter und brauche ganze 2 Stunden um halbwegs passend zum final call in Form zu kommen. Meine Kraft muss unbedingt reichen für ein oder 2 Würfe. Extrem schwierig, aber es klappt. Leider nicht mit dem ersten Wurf, aber mit dem zweiten- Schweinetechnik, aber zusammengekratzte Kraft schafft, was ich unbedingt wollte: einen neuen Weltrekord mit gleichzeitigem Sieg und Qualifikationsweite für Peking.. Wahnsinn, bin ich froh!

Die nächsten beiden Tage hüte ich das Bett und Diskus fällt für mich nun aus..

Kurz vor Abflug schauen wir uns noch 5 Stunden lang ein wenig die Umgebung Taipei’s an und geniessen während des Taifuns Natur und Küste- war zwar wirklich windig, aber hat tolle Einblicke gewährt.

Ich fliege nun versöhnt, aber sehr sehr gerne wieder nachhause;-)

Was mich sehr beruhigt: in Peking soll es laut unserer Delegation weitaus weniger subtropisch feucht sein und die Luftqualität -OHO!!!- besser. Na dann!!!